Der Versendung von Fragebogen zur Pfändbarkeit von Arbeitseinkommen an Arbeitgeber durch Inkassounternehmen ist zulässig, wenn die Fragen auf das unbedingt erforderliche Mindestmaß beschränkt werden. Der Arbeitsgeber ist jedoch nicht verpflichtet, den Fragebogen zu beantworten.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung Hessen hat in Zusammenarbeit mit der "Initiative Schuldnerberatung Hessen" neun Informationsblätter in zehn Sprachen zu verschiedenen Themen der Schuldnerberatung erstellt, die von der Webseite der LAG im Rahmen einer Schuldnerberatung runtergeladen bzw. ausdruckt werden können. Ausdrücklich untersagt ist die kommerzielle Nutzung der Informationsblätter. Sprachen: arabisch…

Schuldner/innen werden immer wieder mit alten, längst vergessenen Forderungen konfrontiert. Ansprü­che der Gläubiger haben aber nicht Be­stand bis in alle Ewigkeit, sondern können ver­jähren.

Heiner Gutbrod , Schuldnerberatung Tübingen Junge Menschen und Schulden – Ursachen, Auswirkungen und erste Erfahrungen aus der Beratung Heiner Gutbrod, Jugendschuldnerberater aus Tübingen berichtet aus 2,5 Jahren Tätigkeit und Erfahrung Download/Links Junge Menschen und Schulen - Vortrag JSB Tübingen Eröffnung Cash-Flow ES

Lena Stump, KDV Esslingen Das Präventionsprojekt des Kreisdiakonieverbandes im Landkreis Esslingen startete im Oktober 2015. Am Donnerstag, 30. Juni 2016, fand die offizielle Eröffnung des Jugendschuldnerberatungsprojekts Cashflow statt. Download/Links: Vortrag zur Eröffnung Heiner Gutbrod, JSB Tübingen zum Download

Die Fachgruppe Jugend-Schuldner-Beratung öffnet sich für weitere Mitglieder Am 06.02.2017 traf sich die Fachgruppe Jugend-Schulden-Beratung und -Prävention zum zweiten Mal in Stuttgart zum jährlichen Austausch. Anwesend waren die Jugend-Schulden-Beratungen aus Tübingen, Esslingen und München, die Jugendberatung aus Freiburg, die Präventionsangebote aus Ludwigsburg, Böblingen, Tübingen, Esslingen, Rems-Murr, München und…

Susanne Hardt, Kreisdiakonieverband Rems-Murr-Kreis Der Kreisdiakonieverband Rems-Murr-Kreis stellt seinen Abschlussbericht und die Beschreibung des Planspiels „Was kostet das Leben“ nach einstweiligem Ende des befristeten Präventionsprojekts zur Verfügung. Im Planspiel zur Haushaltsplanung soll der Umgang mit Geld und Ausgaben, z.B. für die erste eigene Wohnung, spielerisch erlernt werden. Fragestellungen für…

Nach § 4 Abs. 4 des Rundfunkbeitragsstaatsvertrages (RBStV) beginnt die Befreiung oder Ermäßigung vom Rundfunkbeitrag mit dem Ersten des Monats, zu dem der Gültigkeitszeitraum des Bescheids beginnt, wenn der Antrag innerhalb von zwei Monaten nach dem Erstellungsdatum des Bescheids gestellt wird. Wird der Antrag erst zu einem späteren…

In einem Themenblock des Praktikerforums, dass kürzlich stattgefunden hat, wurde von Frank Porrmann, Rainer Kanzler und Rainer Groß der Zentralen Schuldnerberatung Stuttgart auf die Wichtigkeit der Existenzsicherung bei Schulden eingegangen und auf die möglichen Regulierungen von Geldbußen, Geldstrafen und Schulden bei Verwandten und Bekannten.

Aus dem Newsletter der Zentralen Schuldnerberatung Stuttgart, zusammengestellt von Uwe Hopf In der 3. Broschüre „Rechtsfragen im Netz“ möchten klicksafe und iRights.info das Internet für alle Nutzer sicherer machen. Die Broschüre informiert unter anderem darüber, was man mit Dateien aus Onlineshops machen darf und was beim Veröffentlichen von…

Am 25.02.2016 hat der Bundestag über den Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie über die Vergleichbarkeit von Zahlungskontoentgelten, den Wechsel von Zahlungskonten sowie den Zugang zu Zahlungskonten mit grundlegenden Funktionen abgestimmt. Beschlossen wurde das Gesetz in der vom Finanzausschuss abgeänderten Fassung (BT-DRS 18/7691):

Auch ein Jahr nach Inkraftreten der Gesetze gegen unseriöse Geschäftspraktiken sieht die Veraucherzentrale politischen und gesetzgeberischen Handlungsbedarf. Mehr als die Hälfte aller Verbraucherbeschwerden über Inkassounternehmen betreffen willkürliche Forderungen und die Höhe der Gebühren ist oft unverhältnismäßig. Auch eine effektive Aufsicht über die Unternehmen ist nach wie vor nicht gewährleistet.

Die Zentrale Schuldnerberatung Stuttgart (ZSB) setzt seit Jahren auf die Präventionsarbeit. Schüler aus Berufs-, Förder-, Haupt- und Realschulen haben nach Abschluss ihrer Schulzeit oft nur sehr unzureichende lebenspraktische Kenntnisse und Kompetenzen im Umgang mit Geld und Finanzen. So kennen viele Schüler den Unterschied zwischen einem Spar- und einem Girokonto nicht. Kaum einer weiß um die Notwendigkeit, einen Überblick über die eigenen Einnahmen und Ausgaben zu haben. Die Kenntnisse über Versicherungen, Wissen um die Kosten einer eigenen Wohnung oder die wirklichen Unterhaltskosten für ein Auto reichen nicht aus.

Als öffentliche Gläubiger begegnen uns insbesondere Kommunen (z.B. Stadtverwaltung, Landkreis), Landesbehörden (Finanzamt, Landesoberkasse), Bundesbehörden (Bundesagentur für Arbeit), Sozialversicherungsträger (Jobcenter, Krankenkassen), Rundfunkanstalten.

Nach der Beratungsaufnahme von Ratsuchenden in die soziale Schuldnerberatung und dem ersten persönlichen Kontakt, gegebenenfalls einem längeren Erstgespräch, ist in den Fällen, in denen eine gründliche Haushaltsanalyse durchzuführen ist, meist auch schon eine Existenzsicherung notwendig gewesen. Es sind in der Regel die Fälle, in denen wir als Überschuldungsursache "unwirtschaftliche Haushaltsführung" oder "Missverhältnis Kredit-Einkommen" feststellen.

Bei einer Doppel-Pfändung des künftigen Lohns, der infolge Überstunden, Spesen, Weihnachts- und Urlaubsgelds schwankt, "an der Quelle" und zugleich auf dem Gehaltskonto waren bisher nur wenige Gerichte bereit, die "Forderung des Schuldners auf Auszahlung des Kontoguthabens bei der Drittschuldnerin bezüglich Lohn/Gehalt, welche von XY auf das gepfändete Konto überwiesen wird" in ihrer jeweiligen Höhe von der Kontopfändung auszunehmen.

Nach erfolgreichem Abschluss des einjährigen Fortbildungsseminars "Systemische Handlungsmodelle in der Schuldnerberatung" stellt Frank Schneemilch seine Abschlussarbeit vor. Er war bereits seit einigen Jahren in der Schuldner- und Insolvenzberatung tätig und hatte den Wunsch, neue Sichtweisen auf den Beratungsvorgang und die Interaktion zwischen Berater und Klient kennen zu lernen. Der systemische Beratungsansatz war ihm völlig neu und erschien ihm am Anfang der Ausbildung allzu "exotisch".

Scheidung und Trennung gehören neben Verlust des Arbeitsplatzes oder Krankheit zu den Hauptauslösern für Überschuldung. Neben den Kosten, die durch die Scheidung selbst entstehen, wie z.B. Anwaltskosten sind es vor allem Unterhaltszahlungen, die die Betroffenen an die Grenze der finanziellen Leistungsfähigkeit bringen können. Aber auch durch die Ausgleichsregelungen beim Güterstand können erhebliche finanzielle Belastungen entstehen.